Blasiustag – Blasltag


Der Blasiustag (3. Februar) nahm und nimmt unter den „Bauernfeiertagen“ eine besondere Stellung ein, er war der Tag nach

Lichtmess – innerhalb der „Schlanklwoche“, und er war einer der vierzehn Nothelfer, sodass er auch von kirchlicher

Seite besondere Ehrung erfuhr.

„Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen; es segne dich

Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist “ betet der Priester beim Segen, dem er an diesem Gedenktag jedem einzelnen Gläubigen mit zwei gekreuzten brennenden Kerzen in der Höhe des Halses spendet. Dieser Segen ist bereits seit dem 15. Jahrhundert nachgewiesen. Er soll Arzt in Sebaste gewesen sein. Seine unermüdliche Hilfsbereitschaft und Toleranz allen Menschen gegenüber, ob arm, ob reich, ob Christ oder Heide, sollen ihm zur Wahl zum Bischof verholfen haben. Zahlreiche Legenden verherrlichen seine Heilkraft. Die bekannteste Erzählung berichtet, dass er während seiner Gefangenschaft in einem römischen Gefängnis einem jungen Mann das Leben rettete, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte. So gilt Blasius auch bei uns als Patron gegen Halsleiden. Blasius wird aber auch als der Patron der Ärzte, der Bauarbeiter, der Hutmacher, Schneider, Weber. Schuhmacher und der Blasmusiker verehrt. Er wird eben vor allem bei Halsschmerzen, ober beim Verschlucken und Unfällen im Bereich des Halses und der Speiseröhre angerufen. Auch bei

Zahnschmerzen, bei Kinderkrankheiten und im Mittelalter auch gegen die Pest wurde um seine Fürsprache gebetet.

Der hl. Blasius wird als Bischof mit zwei gekreuzten Kerzen und mit einem Hechelkamm (sein Marterwerkzeug), einem

ausgezogenen, gedrehten Wachsstock, mitunter mit einem Jüngling dargestellt.