Pfenningberg


Mit seinen 616 m ü.A. ist er ist das Wander- und Erholungsgebiet für Steyregg, der markanteste Berg des Linzer Beckens, der Kult- und Hausberg an der Donau, früher hieß er „das Hocheck“, weil er die Donau zu einer scharfen Richtungsänderung zwingt; unser Gemeindegebiet deckt sich nahezu  zu  80 % mit dem  Pfenningbergmassiv, wobei die West- und Südflanke mit breiter Auenlandschaft die Donau eingrenzt, der Norden geht sanft in das Gallneukirchner Becken über, im Osten aber  fällt er  zum Reichenbachtal hin und zum Pulgarner Wald ab. Vom Gasthof Daxleiten  genießt man einen herrlichen Blick über das Gallneukirchner Becken bis hinaus ins Donautal. Bei guter Fernsicht lässt sich am Horizont im Osten sogar in den  nö. Alpen der Ötscher erkennen. 
Seinen Namen hat er wahrscheinlich von einem Bauernhof oberhalb von Plesching, dem Pfenningmaiergut, das seit dem 17. Jahrhundert nachgewiesen ist. Die Familie Pfenning war ein altes Linzer Bürgergeschlecht. 

Gipfelkreuz

 

Eine Anzahl von Sagen ranken sich um diesen Pfenningberg. Dr. E. Schiffkorn beschreibt den Pfenningberg als sagenumwobenen Kultberg und nimmt an, dass er ein Zentrum für kultische Handlungen vor der Christianisierung unseres Donauraumes war. In den sagenhaften Erzählungen um den Pfenningberg spielt meist und vorherrschend das Treiben des Teufels eine Rolle. Da also am Fuße des Pfenningbergs  entlang einst die wichtige „Fernstraße“ nach Böhmen führte, ist es nicht verwunderlich, dass hier immer wieder den steilen Anstieg hinauf durch das Fluchen der Fuhrleute die Teufel erschienen waren.

 

 

Einige Impressionen

 

Am nördlichen Gipfel des Pfenningberges, im Zuge der Feier zu 500 Jahre Stadt und 500 Jahre Markterhebung im Jahre 1982 wurde von Naturfreunden Steyregg das Dreibuchenkreuz errichtet, ein großes Holzkreuz, geschnitzt von Johann Sonnleitner sen.
Das Gipfelkreuz ist immer wieder Ziel von Wanderungen, und der Ort um das Kreuz bietet Platz für diverse Veranstaltungen, Gipfelmessen und Maiandachten.

Dreibuchenkreuz